KWON

Kampfkunstschule

Se-Jong

Vorfahr der Welt

Black5 E346ebdc

24 Bewegungen

세종

hangul
SeJongdiag

世宗

hanja
Kingsejong 279b0cb0
König Se-Jong
(1397-1450)
Die Hyong ist benannt nach dem großen koreanischen König Se-Jong (1397-1450), dem Erfinder des koreanischen Alphabets im Jahre 1443. Das Laufmuster der Form bildet das Hangul-Zeichen für das Wort „König“, die Hyong besteht aus 24 Bewegungen, die das Koreanische Alphabet mit seinen 24 Buchstaben repräsentieren.

Nachdem König Taejong im Jahre 1418 starb, folgte ihm Prinz Choongnyung auf den Thron, der sich bereits als Prinz seinen zwei Brüdern überlegen zeigte. Während seiner Herrschaft wurden von ihm als neuer König „Sejong der Große“ eine Vielzahl wissenschaftlicher Errungenschaften und Erfindungen gemacht. So ließ er in seinem Palast eine Sternwarte erbauen und ermutigte Wissenschaftler zu Erfindungen wie beispielsweise dem Niederschlagsmesser und der Sonnenuhr. König Sejong soll auch die Technik des Leuchtfeuers verbessert haben, die sich schnell im ganzen Land durchsetzte.
Aber seine wichtigste Erfindung war das Koranische Alphabet Hangul im Jahre 1443. Der König war der Meinung, dass die auch einfache koreanische Bevölkerung ein Recht darauf hatte, Lesen und Schreiben zu können. Zu dieser Zeit fand noch die alte chinesische Schrift mit etwa 30.000 Schriftzeichen Verwendung, was es dem Großteil der Leute unmöglich machte, sie zu verstehen. Hangul ist ein phonetisches Alphabet, das ursprünglich aus 28 Zeichen bestand. Es wurde unter dem Namen Hunmin Chong’um eingeführt, das soviel bedeutet wie ‘die richtige Ton um die Menschen zu lehren’. Aus den Reihen der Bildungselite wurde damals einiger Widerstand laut, diese neue Schrift zu akzeptieren, aber König Sejong bestand darauf und gründete einen Verlag, der sofort die wichtigsten Bücher in der neuen Schrift herausbrachte, darunter ein Wörterbuch und ein Handbuch für Landwirtschaft, denn dem König lag dabei ja an erster Stelle die einfache Bevölkerung am Herzen. Im Laufe der Zeit fanden vier der ursprünglich 28 Schriftzeichen keine Verwendung mehr und die verbliebenen 24 Lettern bekamen im Jahre 1912 den Namen Hangul, übersetzt ‘Große Schrift’. König Sejong war außerdem bestrebt, Korruption in den Griff zu bekommen, Leistung zu belohnen und die Moral im Land zu heben. Nach mehr als 30 Jahren Regentschaft erinnert man sich noch heute an König Sejong den Großen als einen König, der sein Wirken in den Dienst der Volksbildung stellte. So ist in Korea auch heute noch der 9. Oktober Tag des Hangul und am 15. Mai ist König-Sejong-Tag, zu Ehren seines Geburtstags.
  • ORIGINALFORM 1965

    der original Text aus dem Buch "TAEKWON-DO  – the art of self-defence"
    by Choi, Hong-Hi (erste englische Ausgabe,1965)
    Anm.: der Stand der Hyong im Jahre 1965 ist maßgeblich für die traditionellen Taekwon-Do Stile

  • Schaubild

    19 F3e2ec5f
  • Ablauf

    1 tiefer Block mit der Elle in der Gangstellung
    2 Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der L-Stellung
    3 mittelhoher seitlicher Durchstichtritt
    4 nach oben hebender Block mit der Elle in der Gangstellung
    5 mittelhoher seitlicher Schlag mit der Handkante in der Reiterstellung
    6 geschlossene Vorbereitungsstellung B
    7 hoher seitlicher Schlag mit dem Faustrücken in der Kreuzstellung
    8 hoher Fauststoß mit dem vorderen Arm in der Gangstellung
    9 hoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der festen Stellung
    10 Stich mit der geraden Speerhand in der Gangstellung
    11 hoher seitlicher Schlag mit dem Faustrücken in der Gangstellung
    12 schaufelnder Block mit dem Handballen in der Reiterstellung
    13 mittelhoher runder Tritt
    14 hoher Block mit beiden Unterarmen in der Kreuzstellung
    15 langsamer Fauststoß in der Reiterstellung
    16 hoher frontaler Schlag mit dem Faustrücken in der Reiterstellung
    17 Block mit beiden Handballen in der Diagonalstellung
    18 Block mit der Bogenhand in der Gangstellung
    19 hoher Block mit dem Unterarm in der Einbeinstellung
    20 druckvoller Block mit dem Handballen in der Gangstellung
    21 seitlich-frontaler Schlag mit dem Faustrücken in der Einbeinstellung
    22 seitlicher Stich mit dem Ellbogen in der festen Stellung
    23 hoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der L-Stellung
    24 mittelhoher Fauststoß mit dem hinteren Arm in der L-Stellung
  • neue Techniken in dieser Form

    hoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der festen Stellung
    Block mit beiden Handballen in der Diagonalstellung
    Block mit der Bogenhand in der Gangstellung
    hoher Block mit dem Unterarm in der Einbeinstellung
    seitlich-frontaler Schlag mit dem Faustrücken in der Einbeinstellung
    seitlicher Stich mit dem Ellbogen in der festen Stellung
  • alle Techniken dieser Form

    tiefer Block mit der Elle in der Gangstellung
    Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der L-Stellung
    mittelhoher seitlicher Durchstichtritt
    nach oben hebender Block mit der Elle in der Gangstellung
    mittelhoher seitlicher Schlag mit der Handkante in der Reiterstellung
    geschlossene Vorbereitungsstellung B
    hoher seitlicher Schlag mit dem Faustrücken in der Kreuzstellung
    hoher Fauststoß mit dem vorderen Arm in der Gangstellung
    hoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der festen Stellung
    Stich mit der geraden Speerhand in der Gangstellung
    hoher seitlicher Schlag mit dem Faustrücken in der Gangstellung
    schaufelnder Block mit dem Handballen in der Reiterstellung
    mittelhoher runder Tritt
    hoher Block mit beiden Unterarmen in der Kreuzstellung
    schaufelnder Block mit dem Handballen in der Reiterstellung
    hoher frontaler Schlag mit dem Faustrücken in der Reiterstellung
    Block mit beiden Handballen in der Diagonalstellung
    Block mit der Bogenhand in der Gangstellung
    hoher Block mit dem Unterarm in der Einbeinstellung
    druckvoller Block mit dem Handballen in der Gangstellung
    seitlich-frontaler Schlag mit dem Faustrücken in der Einbeinstellung
    seitlicher Stich mit dem Ellbogen in der festen Stellung
    hoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der L-Stellung
    mittelhoher Fauststoß mit dem hinteren Arm in der L-Stellung

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