TAE KWON DO

die funktionelle Kampfkunst

TAE KWON DO - Geschichte und Bedeutung

Taekwon-Do ist eine waffenlose Kampfkunst aus Korea. Ihre Wurzeln reichen weit in die Vergangenheit von Korea, Japan und China zurück. Das Taekwon-Do in der heute bekannten Form entstand durch die Verbindung von Techniken des japanischen Karate mit alten koreanischen Bewegungsarten. Die Symbiose dieser beiden Elemente brachte eine sehr flüssige und dynamische neuartige Kampfkunst hervor. Viele Dreh-, Sprung- und Fußtechniken wurden in der Folgezeit entwickelt und stellen heute das Markenzeichen dieser Sportart und Kampfkunst dar. In Deutschland wurde Taekwon-Do offiziell erstmals am 18. Oktober 1965 durch das von der südkoreanischen Reigierung entsandte Good-Will-Team" vorgestellt, dem Kwon, Jae-Hwa sowie drei weitere äußerst talentierte Meister (Han Cha-Kyo, Park Jong-Soo, Kim Joong-Geun) angehörten. Die Leitung hatte General Choi, Hong-Hi, der das Taekwon-Do zu dieser Zeit federführend entwickelte.

KWON MU KWAN - Der Lehrstil der Schule

Der KWON MU KWAN Unterrichtsstil der KWON Kampfkunstschule Ingolstadt basiert auf der tradtitionellen Taekwon-Do Kampfkunst, ist aber modern und dynamisch ausgerichtet: Traditionell steht für das seit 1965 gelehrte Taekwon-Do nach der Methode des legendären Meisters Kwon, Jae-Hwa. Dynamisch fließen dennoch die Entwicklungen der Kampfkünste und der Sportwissenschaft sowie Sportmedizin in das System mit ein. Beide Elemente - Tradition und Moderne - halten den Unterricht in seiner ursprünglichen und doch zeitgemäßen Form.

DAN KUP JEDO - Die Gurtfarben

Die Gürtelgrade sind unterteilt in Schülerklasse (KUP, Zählung abwärts) und Meisterklassen (DAN, Zählung aufwärts). Um 1965 gab es im Taekwondo nur vier Gürtelfarben: weiß, blau, rot (braun) und schwarz. Diese Farben spiegelten die südkoreanische Flagge und Aristokratie wieder. Um 1972 wurden die Schülerfarben schließlich um gelb und grün ergänzt. Die Graduierungs- beziehungsweise Gürtelsysteme der Kampfsportarten sind erst im 19. Jahrhundert entstanden und wurden erstmals vom Kanō Jigorō, dem Begründer des Judo eingeführt. Aber seit jeher zeigten sowohl in Asien als auch in Europa Kleider- und Gürtelfarben verschiedene Ränge in der höfischen Hierarchie an.

HYONG - die 20 Übungsformen

Eine Hyong ist eine exakt festgelegte Folge stilisierter Bewegungen des Angriffs und der Verteidigung. In Namen, Laufmuster, einzelnen Techniken sowie der Anzahl der Bewegungen finden sich symbolische Hinweise auf die Geschichte Südkoreas. Das älteste Formensystem im koreanischen Taekwon-Do stellen die ursprünglichen zwanzig "Chang-Hon" Hyong dar, die unter der Regie des Koreaners Choi, Hong-Hi zwischen 1955 und 1964 entwickelt wurden. Das Üben der Formen ermöglicht es dem Lernenden, sich durch eine Serie von Grundtechniken zu arbeiten und dabei Körpergefühl und Balance zu schulen. Daneben schulen die Hyong die richtige Gewichtsverlagerung und Hüftbewegung bei den Positionswechseln sowie die Atmung, den Rhythmus, die Flüssigkeit der Bewegung und im Zusammenspiel all dieser Dinge die Ästhetik.

ILBO TAERYON - der Einschrittkampf

Der Einschrittkampf soll das Gefühl für den Partner (Gegner), den richtigen Abstand und das Timing sowie die präzise Ausführung der Techniken schulen. Er unterliegt dabei einer festen Abfolge, wodurch Verletzungen vermieden werden.

CHAYU TAERYON - der freie Kampf

Der Freikampf ist die unmittelbare Konfrontation mit einem Gegner und wird ohne Kontakt ausgetragen. Alle Techniken müssen rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt werden, ohne diesen zu verletzen. Diese Art des Freikampfes, dessen Sinn das geistige Aufbauen und nicht das körperliche Zerstören ist, fordert vor allem die Kreativität des Ausführenden. Man lernt den Respekt vor der Persönlichkeit des Partners, ebenso wie die Fähigkeit, reflexartig und wirkungsvoll auf unvorhersehbare Aktionen zu reagieren.

KYEKPA - die Bruchtestübung

Da die Techniken wegen der damit verbundenen Gefahren für einen Gegner nicht am Menschen trainiert werden, bedient man sich zum Test der Effektivität des Erlernten des Bruchtestes. Der Bruchtest ist kein Element des täglichen Trainings, vielmehr dient er dem Übenden als Prüfung des bisher Erreichten. Neben ausgereifter Technik ist absolutes Selbstvertrauen und ein fester Wille für den Erfolg ausschlaggebend.

HOSINSUL - effektive Selbstverteidigung

Die Kwon Mu Kwan Selbstverteidigung lehrt ein wirkungsvolles Arsenal an Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken. Dazu gehören auch Techniken zur Befreiung aus Würge- und Haltegriffen, Armhebel sowie einfache Würfe und Fußfeger. Wir legen außerdem sehr großen Wert auf die körperliche und geistige Verfassung der Übenden, denn Schnelligkeit, Reaktion, Schlagkraft und Durchhaltewillen verbessern die Wehrhaftigkeit in einer Notlage enorm. Deshalb gehören auch Kondition und Schnellkrafttraining unbedingt zur Ausbildung der Selbstverteidigung dazu. Neben den genannten körperlichen und geistigen Fähigkeiten gehen wir auch auf die präventiven und psychologischen Elemente einer Auseinandersetzung ein.

CHE JO - die Funktionsgymnastik

Funktionsgymnastische Übungen sind ein wichtiger Bestandteil jeder Trainingseinheit, da die hohe technische Vielfalt des Taekwon-Do erst durch eine hervorragende Körperbeherrschung ermöglicht wird. Diese Übungen stellen den Erhalt und die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit sicher und beugen Verletzungen vor und dienen am Ende des Trainings zur Erholung der Muskulatur. Ebenso wird dadurch das Koordinationsvermögen und die Flexibilität trainiert, Körperhaltung und Körpergefühl werden wesentlich verbessert.

KWON Kampfkunstschule

Regensburger Straße 145, 85055 Ingolstadt

geöffnet: Mo-Fr 16.45-21.45 | So 17.45-20.00

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