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Won-Hyo

aufgehende Sonne

Weiß-Gelbgurt

28 Bewegungen

원효

hangul
Laufdiagramm

元曉

hanja
Hyongmotiv

Won-Hyo (617-686 v. Chr.) war ein Buddhistischer Mönch, der den Buddhismus 686 v.Chr. in der Silla Dynastie zu großer Geltung brachte. Won-Hyo's richtiger Name war Sol Sedang. Sein Pseudonym als buddhistischer Philosoph und Poet "Won-Hyo" bedeutet übersetzt "Sonnenaufgang". Der Legend nach galt er als weise von Geburt an.

philosophischer Hintergrund

aus dem Buch "Die Religionen Koreas" des Niederländischen Professors Dr. Frits Vos
(erschienen 1977, Verlag Kohlhammer, ISBN 3-17-216021-1) "Won-Hyo machte den Buddhismus gemeinverständlich. Laut Überlieferung pflegte er auf der Straße mit dem Volk zu trinken und zu tanzen, wobei er sich durch das Singen selbstgemachter 'Schlager' religiösen Inhalts begleitete. Berühmt ist die Geschichte von seiner Erleuchtung: Der junge Won-Hyo reiste mit Uisang (ein weiterer berühmter Mönch) nach China, um den Buddhismus zu studieren. In der Nacht suchten sie eine Herberge, fanden aber nur eine leerstehende Wohnung, in der sie sich zur Ruhe begaben. Mitten in der Nacht erwachte Won-Hyo mit brennendem Durst. Im Zimmer herumtappend fand er zum Glück einen Napf voll herrlich frischem Wasser. Beim Tagesanbruch stellte sich heraus, daß die Priester die Nacht in einer Grabkammer verbracht hatten und daß der Napf ein menschlicher Schädel war. Angewidert erbrach sich Won-Hyo, aber im selben Augenblick gelangte er zu folgender Einsicht: "Wenn das Bewußtsein entsteht, entstehen die unterschiedenen Phänomene. Wenn das Bewußtsein verschwindet, verschwinden auch die Phänomene. Die drei Welten (die Welt der Begierde - die Welt der Form - die formlose Welt des reinen Geistes) sind nichts anderes als geistige Erkenntnis. Alle Phänomene sind nichts anderes als Bewußtsein." Ihm war übel geworden, als er durch Wahrnehmung sich dessen bewußt wurde, daß der Napf tatsächlich ein Schädel war; erst dann war seine Unbekümmertheit in Angst umgeschlagen. Gegensätze wie die zwischen Reinheit und Unreinheit, Friede und Unfriede, werden nur vom Bewußtsein gebildet existieren jedoch nicht in Gegenständen an sich. Weil er einsah, daß man auch in Korea die Erleuchtung erreichen könne, gab Won-Hyo seine Chinareise auf und kehrte zurück."

# Technikbeschreibung ! Stellung ! koreanische Technikbezeichnung
Chariot! geschlossene Achtungsstellung, Hände liegen an den Seiten an   Moa   Moa Sogi
Junbi! geschlossene Vorbereitungsstellung,
die linke Hand umschließt die rechte Faust auf Kinnhöhe
  Moa   Moa Junbi Sogi „A“
1 Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul palmok ssang makki
2 hoher Schlag nach innen mit der rechten Handkante in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul sangdan sudo anuro taerigi
☝️ der vordere Fuß gleitet nach vorne in den festen Stand        
3 mittelhoher Fauststoß mit links in der rechtsgerichteten, festen Stellung   kojong   kojong chungdan chirugi
☝️ der vordere Fuß zieht zum hinteren an, dann mit dem hinteren Fuß weiter        
4 Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul palmok ssang makki
5 hoher Schlag nach innen mit der linken Handkante in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul sangdan sudo anuro taerigi
☝️ der vordere Fuß gleitet nach vorne in den festen Stand        
6 mittelhoher Fauststoß mit rechts in der linksgerichteten, festen Stellung   kojong   kojong chungdan chirugi
☝️ der vordere Fuß zieht zum hinteren an, dann mit dem hinteren Fuß weiter        
7 vorbereitende Beugehaltung A mit dem linken Bein   guburyo   guburyo A junbi sogi
8 mittelhoher seitlicher Durchstichtritt mit links   -   chungdan yop cha-jirugi
9 mittelhoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul chungdan sudo taebi makki
10 mittelhoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul chungdan sudo taebi makki
11 mittelhoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul chungdan sudo taebi makki
12 Stich mit der rechten geraden Speerhand in der rechten Gangstellung   chongul   chongul chonggwansu tulki
13 Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul palmok ssang makki
14 hoher Schlag nach innen mit der rechten Handkante in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul sangdan sudo anuro taerigi
☝️ der vordere Fuß gleitet nach vorne in den festen Stand        
15 mittelhoher Fauststoß mit links in der rechtsgerichteten, festen Stellung   kojong   kojong chungdan chirugi
☝️ der vordere Fuß zieht zum hinteren an, dann mit dem hinteren Fuß weiter        
16 Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul palmok ssang makki
17 hoher Schlag nach innen mit der linken Handkante in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul sangdan sudo anuro taerigi
☝️ der vordere Fuß gleitet nach vorne in den festen Stand        
18 mittelhoher Fauststoß mit rechts in der linksgerichteten, festen Stellung   kojong   kojong chungdan chirugi
☝️ der vordere Fuß zieht zum hinteren an, dann mit dem hinteren Fuß weiter        
19 kreisförmiger Block mit der rechten Speiche in der linken Gangstellung   chongul   chongul palmok tollimyo makki
20 frontaler Schnapptritt mit rechts   -   ap cha-pusigi
21 mittelhoher Fauststoß mit dem hinteren, linken Arm in der rechten Gangstellung   chongul   chongul chungdan pandae chirugi
22 kreisförmiger Block mit der linken Speiche in der rechten Gangstellung   chongul   chongul palmok tollimyo makki
23 frontaler Schnapptritt mit links   -   ap cha-pusigi
24 mittelhoher Fauststoß mit dem hinteren, rechten Arm in der linken Gangstellung   chongul   chongul chungdan pandae chirugi
25 vorbereitende Beugehaltung A mit dem rechten Bein   guburyo   guburyo A junbi sogi
26 mittelhoher seitlicher Durchstichtritt mit rechts   -   chungdan yop cha-jirugi
☝️ das Kickbein in halber Schrittlänge auf dem Fußballen nach vorne absetzen        
27 mittelhoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der rechtsgerichteten L-Stellung   hugul   hugul chungdan palmok taebi makki
☝️ der vordere Fuß zieht zum hinteren an, dann mit dem hinteren Fuß weiter        
28 mittelhoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der linksgerichteten L-Stellung   hugul   hugul chungdan palmok taebi makki
  der rechte Fuß zieht zur geschlossenen Stellung heran        
Baro! geschlossene Vorbereitungsstellung,
die linke Hand umschließt die rechte Faust auf Kinnhöhe
  Moa   Moa Junbi Sogi „A“
Chariot! geschlossene Achtungsstellung, Hände liegen an den Seiten an.   Moa   Moa Sogi
zum Download, © KWON Kampfkunstschule | kwon-in.de | 05-2024

der original Text aus dem Buch "TAEKWON-DO  – the art of self-defence"
by Choi, Hong-Hi (erste englische Ausgabe,1965)
Anm.: der Stand der Hyong im Jahre 1965 ist maßgeblich für die traditionellen Taekwon-Do Stile

erstmals in dieser Form:

hoher nach innen ausgeführter Schlag mit der Handkante in der L-Stellung
mittelhoher Fauststoß in der festen Stellung
vorbereitende Beugehaltung A
mittelhoher seitlicher Durchstichtritt
kreisförmiger Block mit der Speiche in der Gangstellung
tiefer frontaler Schnapptritt
mittelhoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der L-Stellung

alle Techniken in dieser Form:

Zwillingsblock mit beiden Unterarmen in der L-Stellung
hoher nach innen ausgeführter Schlag mit der Handkante in der L-Stellung
mittelhoher Fauststoß in der festen Stellung
vorbereitende Beugehaltung A
mittelhoher seitlicher Durchstichtritt
mittelhoher Schutzblock mit beiden Handkanten in der L-Stellung
Stich mit der geraden Speerhand in der Gangstellung
kreisförmiger Block mit der Speiche in der Gangstellung
tiefer frontaler Schnapptritt
mittelhoher Fauststoß mit dem hinteren Arm in der Gangstellung
mittelhoher Schutzblock mit beiden Unterarmen in der L-Stellung

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